Vorsorge

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Krankheit und Tod weltweit. An den Folgen von Herz-Kreis-lauf-Erkrankungen sterben 48 Prozent aller Bundesbürger durch Herzinfarkt, plötzlichen Herztod oder Schlaganfall (kardiovaskuläre Ereignisse). Ursache ist meistens eine Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose). Diese schreitet im Laufe des Lebens fort und führt unbehandelt zu einer Verengung oder einem Verschluss der Körperarterien. Eine solche Verkalkung der Herzkranzarterien nennt man koronare Herzerkrankung.


Folgende Faktoren begünstigen das Auftreten von Herzinfarkten maßgeblich:

  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride, Lipoprotein (a))
  • Zuckerkrankheit
  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • ungesunde Ernährung

Sie sollten ab dem 20. Lebensjahr regelmäßig und vorsorglich untersuchen lassen, ob Sie entsprechende Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen haben. Bis zum 40. Lebensjahr sollten sie zumindest alle zwei Jahre den Blutdruck, das Gewicht und die Größe (Body Mass Index), den Hüftumfang, den Blutzucker und die Blutfettwerte bestimmen lassen. Ab dem 35. Lebensjahr, oder falls bei Ihnen bereits zwei Risikofaktoren bestehen, sollte zusätzlich auch einen Belastungstest des Herz-Kreislauf-Systems (zum Beispiel ein Belastungs-EKG) durchgeführt werden.